Dr. Rhoda Born | Therapie

Selektivverträge

Für die Teilnehmer des Hausarztvertrages der AOK Baden-Württemberg, der BKK Bosch und weiteren Kassen besteht die Möglichkeit einer rascheren psychotherapeutischen Versorgung. Bedingung dafür ist die Teilnahme am Hausarztvertrag der Kassen und die Einschreibung in den Facharztvertrag PNP (Psychiatrie Neurologie Psychotherapie).
Nähere Informationen dazu erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse. Sollten Sie bei einer beteiligten Kasse versichert sein, hinterlassen Sie mir auf dem Anrufbeantworter bitte Ihre Daten.

Verhaltenstherapie

„Wer sich nicht ändert, bleibt sich nicht treu.“
(nach W. Biermann)

Die Verhaltenstherapie (VT) ist ein von den Krankenkassen anerkanntes Verfahren der Psychotherapie zur Linderung oder Heilung psychischer Erkrankungen. Sie ist eine praxisnahe Therapieform, die Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Im Vordergrund stehen aktuelle Konflikte und Probleme des Klienten, bei deren Lösung aktive Mitarbeit gefordert wird. Grundannahme der VT ist, dass das gezeigte Verhalten des Klienten für ihn Sinn macht. Dabei umfast der Begriff „Verhalten“ sowohl physische als auch psychische und kognitive Vorgänge (Denken), die letztlich zu der gezeigten Reaktion führen. In der Therapie werden zunächst auslösende und aufrechterhaltende Faktoren des Verhaltens identifiziert und ein Störungsmodell erstellt, anhand dessen gemeinsam das Therapieziel bestimmt wird.

Kunsttherapie

„Du kannst erst tun was Du willst, wenn Du weißt, was Du tust.“
(nach M. Feldenkrais)

Ein künstlerisch tätiger Mensch benötigt hohe Konzentration und innere Nähe, er leistet Gefühlsarbeit. Andererseits fordert künstlerische Arbeit Abstand, Distanz, Innehalten und neutrales Betrachten. Kunsttherapie geht davon aus, das jedem Menschen schöpferische Kräfte innewohnen, die seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Durch die Möglichkeit, bei kreativen Tätigkeiten selbstlos und dennoch ganz bei sich zu sein, spiegelt sich der Erschaffer in seinem Tun.

Die künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor einem verhaltenstherapeutischen Hintergrund bietet ein altersgerechtes und vielseitiges Spektrum an Interventionsmöglichkeiten.

Und sie macht Freude!

  • Sie ermöglicht neue Lösungswege.
  • Sie schafft Reflektionsvermögen und Krankheitsbewusstsein.
  • Sie bietet eine aktive Handlungsebene und deren Neugestaltung.
  • Sie umgeht den Kopf und fragt das Herz
    (oder anders gesagt: sie arbeitet, wenn nötig, nonverbal).
  • Sie eröffnet Zukunftsperspektiven – bildlich und/ oder real.
  • Sie entspannt und löst und schafft Selbstbewusstsein.
  • Und ganz nebenbei schult sie Ausdauer, Feinmotorik und Frustrationstoleranz, aktiviert Ressourcen und lehrt emotionalen Ausdruck.